Scaleway Erfolgsgeschichten

Entdecken Sie, was unsere Kunden erreicht haben und lassen Sie sich inspirieren!

Poclain Hydraulics verwendet das Ökosystem von Scaleway für die Datenüberwachung von hydrostatischen Getrieben in Echtzeit.

Branche:
Hydrostatische Getriebe

HQ: Verberie, Frankreich

Gegründet in: 1926

Eingesetzte Produkte: IoT-Hub, Object-Storage, Virtual-Instances.

„Ich denke, es ist wichtig, innovativ zu sein. Nur weil wir virtuell arbeiten, heißt das nicht, dass wir auch die Beziehung zu den Kunden virtualisieren müssen. Im Gegenteil: Ich sehe einen Mehrwert darin, Hightech zu verkaufen und dabei Menschlichkeit zu bewahren. Genau das ist es, was ich bei Scaleway spüre.“

Stéphane Chaperot
Group IoT Architect

Wer ist Poclain Hydraulics?

Poclain Hydraulics ist ein französisches Unternehmen, das hydrostatische Getriebe basierend auf Hochleistungs-Radialkolbenmotoren mit Nockenwelle entwickelt und herstellt. Mit ihrer weltweit führenden Technologie beliefert das Unternehmen verschiedene Märkte wie die Industrie, die Landwirtschaft, das Baugewerbe, den Materialtransport, die Umweltschutzbranche und den Straßenbau. Ein breite Palette mechanischer Komponenten wird von Serviceangeboten begleitet, die von der Konzeption der Infrastruktur bis zum Kundenservice reichen.

Poclain wurde 1926 von der Familie Bataille gegründet. Von Ende der 1940er bis in die 1970er Jahre war das Unternehmen aufgrund seiner innovativen Hydraulikmotorentechnologie und der strategischen Ausrichtung ein führendes Unternehmen auf dem weltweiten Baumaschinenmarkt. 1974 wurde Poclain verkauft an Case, und 1987 übernahm die Familie Bataille offiziell den Geschäftsbereich Hydraulik und gründete Poclain
Hydraulics.

Heute hat Poclain Hydraulics mit über 2000 Mitarbeitern und 70 Jahren Erfahrung im Bereich hydraulischer Lösungen eine weltweite Präsenz mit Niederlassungen in Ländern wie Italien, China, Slowenien, den Vereinigten Staaten, Indien und der Tschechischen Republik sowie Handelsvertretungen in 13 weiteren Ländern aufgebaut.

Ihr Projekt

Das Unternehmen ist stolz auf seinen Innovationsgeist. „Bei Poclain habe ich die Freiheit, neue Wege zu gehen. Das ist in einer Branche wie der unseren nicht immer der Fall. In anderen Unternehmen ist es nicht üblich, dass ein Mitarbeiter sich mit einer Idee austoben darf, ohne unbedingt zu wissen, ob sie zu einem Ergebnis führt. Sie haben mir und meiner Idee aber vertraut. Am Ende haben wir etwas geschaffen, und inzwischen sind wir dabei, das System industriell einzurichten“, verrät Stéphane Chaperot, der IoT Architekt der Gruppe.

Das Projekt, auf das er sich bezieht, ist Poclain Hydraulics modernste physisch arbeitende Maschinenüberwachungsanwendung, die von Stephane selbst entwickelt wurde. Die Idee für das Werkzeug entstand aus der Notwendigkeit, mögliche physikalische Probleme, die an ihren Hydrauliksystemen im Einsatz auftreten könnten, zu erkennen und zu verstehen. Die Anwendung soll den Teams von Poclain die notwendigen Informationen zur Fehlerbehebung liefern, bevor die Maschinen an den Kunden ausgeliefert werden. Die gesammelten Daten werden auch bei der laufenden Wartung der Maschinen herangezogen.

„Wir müssen in der Lage sein, die technischen Risiken zu verstehen, die mit diesen Arten von Systemen verbunden sind. Dazu müssen wir Aufzeichnungen über die Vorgänge während der Tests führen“, erklärt Chaperot.

Die Datensätze werden wiederum an Ingenieure weitergeleitet, die mit den gewonnenen Daten Berechnungen durchführen, um gezielt nach bestimmten Ereignissen zu suchen und zu filtern. Ereignisse können z. B. als Druckspitzen, abnormale Drehzahlschwankungen oder plötzliche Temperaturspitzen eingestuft werden. Schon zu Beginn ihrer Analysen stellten die Ingenieure jedoch zufrieden fest, dass die identifizierten Probleme in den meisten Fällen auf die Produktauswahl im Katalog und nicht auf die Konstruktion zurückzuführen waren. Daher konnten sie die Probleme in der Regel lösen, indem sie lediglich ein Teil in der Stückliste austauschten.

Ihre Lösung

Um die für die Überwachung der Maschinen notwendigen Daten zu sammeln, wird eine Steuerelektronik (ECU) als IoT-Gateway installiert, die am CAN-Bus lauscht. Damit können sie Werte wie Druck, Temperatur, Drehzahl usw. von Komponenten wie Hydraulikpumpen und Motoren erfassen. Diese Motoren sind in die Räder der Maschine eingebaut (ein Lader, im Bild), und alle Ereignisse, die an hydraulischen Komponenten auftreten, werden aufgezeichnet.

Die Steuerelektronik kommuniziert mit dem IoT-Hub
von Scaleway, und verschickt automatisch Daten in Echtzeit. Vom IoT-Hub werden die Informationen dann an eine ” Datei-Monitor”-Anwendung gesendet, die die Nachrichten überwacht und sie im Objekt-Storage speichert. Das Team richtet derzeit in Object-Storage Lebenszyklusregeln ein, um zu bestimmen, wann ein Objekt aus der “Standard”-Klasse zuGlacier“, zur Langzeitlagerung übergeht.

Eine „file-decoder“-Anwendung ruft Informationen aus Object-Storage ab, entschlüsselt sie und sendet die Daten an eine Instanz, auf der Influx-DB läuft. Dabei handelt es sich um eine Zeitreihen Datenbank. Berechnungen werden mit Influx-DB durchgeführt und ein anderer Teil der Daten wird mit Grafana abgefragt, das auf einer weiteren Instanz läuft.
Grafana ermöglicht dem Ingenieurteam die Visualisierung von Signalen wie beispielsweise den von einem Fahrzeug zurückgelegten Weg, seine Geschwindigkeit und die Druckverteilung. Diese Informationen ermöglichen es dem Team, nach den Faktoren zu suchen, die Probleme an den Hydraulikmotoren verursachen.

Die „file-monitor“- und „file-decoder“-Anwendungen werden mit NodeNode.js entwickelt, und jede von ihnen, wie auch die Influx-DB– und Grafana-Nodes, werden auf eigenen GP1-M-Instanzen gehostet.

Scaleways Vorteile

In der Anfangsphase der Entwicklung des Projekts hat Stephane Chaperot sich die Zeit genommen, online verschiedene Infrastrukturlösungen zu recherchieren. Er ist auf die verschiedenen Angebote von Scaleway für virtuelle Instanzen gestoßen und, da er das Unternehmen kannte und der Iliad Group vertraute, hat er beschlossen, sie zu testen.

Zufrieden mit den Ergebnissen hat sich die Chaperot entschlossen, an der ersten Ausgabe des ScaleDay teilzunehmen. Das war Scaleway’s bahnbrechende Veranstaltung im Juni 2019. Dort konnte er die Entwickler der Produkte kennenlernen und wurde Gregoire de Turckheim, dem IoT, Edge & Automation Product Manager vorgestellt, der alle Möglichkeiten des Scaleway IoT-Hub erläutert hat, das sich zu diesem Zeitpunkt noch in der Beta-Version befand.

Ich bin sehr froh, dass ich Gregoire kennengelernt habe. Er ist großartig. Er war immer erreichbar, wann immer wir unser Projekt besprechen wollten“, verrät Chaperot. Er geht sogar so weit, das Kompliment auf das gesamte Unternehmen Scaleway auszudehnen: „Jedes Mal, wenn es ein Problem gibt, gibt es ein Niveau der Reaktivität und Antworten, das wirklich gut ist. Es ist wirklich fabelhaft, mit diesem Maß an Motivation zu arbeiten, das oft von Menschen kommt, die leidenschaftlich bei der Sache sind. Bei größeren Unternehmen werden Sie das nur schwer finden, denn dort müssen Sie meist viele Etappen überwinden, bevor Sie den richtigen Ansprechpartner finden.“

Chaperot und sein Team arbeiten sehr gerne mit der Scaleway-Konsole, da sie sie als intuitiv und benutzerfreundlich einschätzen. Nichtsdestotrotz beabsichtigen sie, ihren Bereitstellungsprozess zu automatisieren, indem sie später mehr von Scaleways APIs einzusetzen wollen.

In naher Zukunft werden sie verstärkt auf die Multi-Cloud setzen, um von PaaS-Lösungen anderer Anbieter wie Azure und AWS profitieren zu können. . Das bedeutet aber nicht, dass die Infrastruktur bei Scaleway reduziert wird. Im Gegenteil: Poclain Hydraulics arbeitet derzeit mit einem externen Spezialisten zusammen, um eine Kubernetes-Kapsule-Infrastruktur einzurichten, um ihre Anwendungen in einer leicht skalierbaren und kosteneffizienten Umgebung zu hosten. Was die Datenverarbeitung angeht, so rechnet Poclain im ersten Quartal 2021 mit der Verarbeitung seiner Daten mit Python auf Scaleway-GPUs.

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